Montag, 16. Juli 2012

Ich stehe da, steh ihr gegenüber, aus ihrem wunderschönen Gesicht sehen mich ihre leeren Augen an, sie zieht an ihrer Zigarette und bläst mir den Rauch ins Gesicht. "Du kann eben nicht immer nur wegrennen." sagte sie mir. "Aber ich kann es für eine Weile." antworte ich. Sie schaut vom Berg auf die Lichter herab und schweigt. "Und was machst du wenn es dich wieder einholt?" Ich schaue ihr in die Augen, sie atmet Rauch aus. Ich atme den Rauch ein " Ich werde schneller renne". Und atme wieder aus. Und so standen wir auf dem Berg, schauten auf die Lichter herab, die Lichter der Stadt, so standen wir da, ich und ein hässlicher Spiegel meiner selbst. Einen Spiegel der dem Gegenteil entspricht von den was Wirklich ist. Nur eines versteht man nicht, man wird nie wissen wer der Spiegel ist, bin ich es oder sie ? 

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